{"id":934,"date":"2021-04-19T12:07:33","date_gmt":"2021-04-19T12:07:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dezaley.ch\/die-geheimnisse-des-dezaley\/"},"modified":"2021-04-19T12:20:27","modified_gmt":"2021-04-19T12:20:27","slug":"die-geheimnisse-des-dezaley","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dezaley.ch\/de\/die-geheimnisse-des-dezaley\/","title":{"rendered":"Die Geheimnisse des D\u00e9zaley"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>DIESE LEUTE, DIE HIER MIT SO VIEL<br \/>LEIDENSCHAFT UND MUT ARBEITEN,<br \/>VERDIENEN UNSERE BEWUNDERUNG<br \/>UND VERDIENTEN ES, VON DEN STEUERN<br \/>BEFREIT ZU WERDEN<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Napoleon, 16. Mai 1800<\/p>\n<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/secret_3soleils.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h2>Die 3 Sonnen<\/h2>\n<div>\n<p>Dieser waadtl\u00e4ndische Weinberg im Herzen des Lavaux, zwischen Lausanne und dem Schloss Chillon, z\u00e4hlt  &#8211; zusammen mit dem Calamin \u2013 zu den renommiertesten Herkunftsbezeichnungen des Kantons. Er ist an steilen Abh\u00e4ngen auf von Menschen erbauten Terrassen angelegt, die sich bis zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Genfersee\" target=\"_blank\">Genfersee<\/a> erstrecken. Hier profitieren die Reben von den \u00abdrei Sonnen\u00bb: von der direkten Sonnenbestrahlung, von der Abw\u00e4rme der Mauern und von der R\u00fcckstrahlung des Sees. Die hier gereiften Trauben haben einen h\u00f6heren Zuckergehalt, die Weine bestechen durch ihre sch\u00f6ne Struktur.<\/p>\n<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/secret_chiffres.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h2>Eckdaten<\/h2>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Anbaufl\u00e4che<\/td>\n<td>\n<div>54 ha<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>H\u00f6henlage der Rebberge<\/td>\n<td>\n<div>von 375 m am Genferseeufer bis 550 m beim Tour de Marsens<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Niederschl\u00e4ge<\/td>\n<td>\n<div>Durchschnittliche pro Jahr: 1100 mm\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Jahrestemperatur<\/td>\n<td>\n<div>Durchschnittliche Jahrestemperatur : 10,5\u00b0<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Rebsorten<\/td>\n<td>\n<div>Chasselas Fendant roux(90 %)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div>\n<p>Im Jahre 2012 wurden 437&#8217;293 l Wein mit der Herkunftsbezeichnung D\u00e9zaley Grand Cru produziert, davon 398&#8217;283 l Chasselas (90 %) und 39&#8217;010 l Rotwein (10 %).<\/p>\n<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/secrets_ensoleillement.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h2>Eine optimale Sonneneinstrahlung<\/h2>\n<div>Wie das ganze Lavaux profitiert auch das D\u00e9zaley wesentlich vom Einfluss des Genfersees. Mit durchschnittlich 2\u00b0 C im Januar sind die Winter relativ mild. Die Niederschl\u00e4ge verteilen sich \u00fcber das ganze Jahr; am Trockensten ist es zwischen Oktober und April.<br \/>\nAufgrund der S\u00fcd-\/S\u00fcdwest-Ausrichtung und den hohen Felsw\u00e4nden im R\u00fccken sind die Rebberge vor den kalten Nordwinden gesch\u00fctzt und profitieren von einer optimalen Sonneinstrahlung. Nach dem Schatten in den fr\u00fchen Morgenstunden geniessen sie die Sonne bis am Abend. Dank der steilen H\u00e4nge f\u00e4llt der Thermik eine entscheidende Rolle zu: W\u00e4hrend des Tages erw\u00e4rmt sich das Wasser des Sees, die Luft steigt an, eine leichte Brise erhebt sich und streicht \u00fcber die Reben. Des nachts erkaltet die Erde schneller und der Wind weht in der umgekehrten Richtung. Damit sind sowohl eine konstante Durchl\u00fcftung des Rebenlaubes als auch ein gleichbleibender Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht gew\u00e4hrleistet. Die ideale Exposition der Rebberge des D\u00e9zaley erm\u00f6glicht eine fr\u00fchere Ausknospung und eine sp\u00e4tere Weinlese. Die Vegetationszeit ist hier zwei Wochen l\u00e4nger, als im kantonalen Durchschnitt.\n<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/secrets_pente.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h2>Rebh\u00e4nge mit bis 100 % Neigung<\/h2>\n<div>\n<p>Das Terroir des D\u00e9zaley mit seinen nach S\u00fcd-\/S\u00fcdwest ausgerichteten Steilh\u00e4ngen besteht zur Hauptsache aus Mergel und Nagelfluh. Dieses ganz besondere Gestein entstand vor 20 bis 30 Millionen Jahren. Als sich der Rhone-Gletscher 10&#8217;000 Jahre vor unserer Zeit zur\u00fcckzog, hinterliess er hier weniger Spuren als anderswo, weil er in Rivaz von einem Felsvorsprung blockiert wurde.<\/p>\n<div><span lang=\"DE-CH\">Aus diesem Grunde ist der Anteil der Mor\u00e4nen geringer, als in den anderen Anbaugebieten. Die B\u00f6den des D\u00e9zaley sind deshalb im Wesentlichen besonders kalkhaltig. Durch die terrassenf\u00f6rmige Anlage der Rebberge kann das Wasser zur\u00fcckgehalten werden, wodurch ein guter Wasserhaushalt gew\u00e4hrleistet wird. <\/span><\/div>\n<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/secrets_mode.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h2>Rebbau-Technik<\/h2>\n<div>Traditionsgem\u00e4ss wurden die Reben nach der Gobelet-Methode zur\u00fcckgeschnitten, eine Reberziehungsart, die enorm arbeitsintensiv ist. Jedoch, im Verlaufe der letzten Dezenien, stellte man zunehmend auf Stahldr\u00e4hte um, auf eine senkrecht zum Boden stehende Guyot- oder Cordon Royal-Spaliererziehung. Dennoch wird weiterhin die Gobelet-Methode (etwa zu 35 %) angewandt. Auf den Terrassen \u00fcber den Steinmauern werden vor allem rote Rebsorten angepflanzt. Die Pflanzendichte ist aufgrund der starken Neigung der terassierten nur schwer einzusch\u00e4tzen; generell werden pro Hektare 9&#8217;000 bis 12&#8217;000 Rebst\u00f6cke angepflanzt, was sehr viel ist. Der Ertrag liegt im Durchschnitt bei einer Flasche pro m2.<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/secrets_murs.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h2>Symboltr\u00e4chtige Mauern<\/h2>\n<div>Ohne diese Mauern w\u00e4re das D\u00e9zaley undenkbar. Sie halten die Erde zur\u00fcck und machen so den Rebbau an diesen Steilh\u00e4ngen erst m\u00f6glich. Grob gesagt entspricht die von den Mauern beanspruchte Fl\u00e4che in etwa jener der Reben. Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, dass es sich um Trockenmauern handelt, aber in Wirklichkeit wurden sie, schon im Mittelalter, mit Kalkm\u00f6rtel gebaut. Ihr Unterhalt erfordert nicht nur ein enorrmes Fachwissen sondern auch einen grossen Zeitaufwand, was hohe Kosten verursacht.<\/div>\n<div>Auszug aus dem Buch von Charles-Ferdinand Ramuz<br \/> \u00abAuf den Pfaden des Dichters\u00bb<\/div>\n<div>\u00abBovard schon wieder in seinen Reben \u2026Und der liebe Gott h\u00f6chst pers\u00f6nlich hat entschieden, dass es ein Rebberg sein soll, nachdem er den Berg so ausgerichtet hatte, wie es sein muss. Er sagte: \u2018Ich werde absichtlich einen sch\u00f6nen Abhang erschaffen, mit der Ausrichtung und der Neigung, die es braucht, und ich werde noch ein Gew\u00e4sser hinzuf\u00fcgen, damit so, neben dem Sonnenschein von oben, zwei weitere Sonnen von oben nach unten, und von unten \u2026\u2019 Der liebe Gott hat den Hang erschaffen, aber wir haben daf\u00fcr gesorgt, dass er h\u00e4lt und, dass er erhalten bleibt. Also: w\u00fcrde sein Kleid aus Steinen erst heute gew\u00fcrdigt?, sagt er noch. Anderswo begn\u00fcgt sich der Mensch mit ans\u00e4hen, pflanzen und umackern; wir haben zuerst Pflanzk\u00e4sten bauen m\u00fcssen, schaut \u2018mal hin, ob es wahr ist, was ich sage; in Pflanzk\u00e4sten, v\u00f6llig alles in K\u00e4sten anbauen und diese K\u00e4sten \u00fcbereinander stapeln \u2026 Er zeigt sie mit seiner Hand, die ruckartig h\u00f6her und immer h\u00f6her steigt, entlang der viereckigen Mauerwerke, die wie Treppen nach oben f\u00fchren. Das ist nicht mehr nat\u00fcrlich, das ist hergestellt. Alles wurde von uns erschaffen und nur dank uns h\u00e4lt es auch; es ist kein Abhang mehr, es ist eine Konstruktion, es ist ein Turm, es ist die Vorderseite einer Festung. \u2026 Seit uralten Zeiten, seit wir existieren, seit den R\u00f6mern und den M\u00f6nchen, seit alten Zeiten, seit uralten Zeiten; es wird hier immer noch Abtei genannt, es gibt den Wein der \u00c4btissinnen, es heisst Priorei, lauter Namen und Werke aus dieser Zeit. Und schaut doch diese Mauern an, Mauern soweit das Auge reicht, soweit der Blick von oben nach unten, von links nach rechts schweift. Wie viele sind es?<\/p>\n<p>Sie waren n\u00f6tig, ohne sie w\u00e4re die Erde abgerutscht. Man hat also eine erste Mauer gebaut, dann eine zweite, dann noch eine, und dann zehn, und hundert und dann tausend, zuerst am Seeufer, darauf sind sie aufgestiegen, mit unseren M\u00f6glichkeiten gestiegen bis zum Himmel, und wenn sie noch weiter h\u00e4tten klettern k\u00f6nnen, h\u00e4tten sie es getan \u2026 Seit alten Zeiten, von allem Anfang an, von Jahr zu Jahr: die R\u00f6mer, die M\u00f6nche, die Menschen in Roben, die Menschen in Hosen, weitere und immer weitere, und dann unsere Urgrossv\u00e4ter, die Grossv\u00e4ter, dann unsere V\u00e4ter, und dann wir: wiederaufbauen und st\u00e4ndig wiederaufbauen, unterhalten, nochmals zementieren; jedes Jahr Erde auf dem R\u00fccken nach oben tragen, mit Tragk\u00f6rben den ganzen Hang erklimmen; nachschauen, wo es geplatzt ist, wo der Berg nach vorne dr\u00fcckt, da wo der Stein nachgibt, wo er Risse hat; und L\u00f6cher stopfen, Risse ausbessern, den Berg zur\u00fcckdr\u00e4ngen, sicherstellen, dass es trotzdem h\u00e4lt, dass es erhalten bleibt \u2013 vielleicht h\u00e4lt es seit zweitausend Jahren, aber es h\u00e4tte nicht gehalten, wenn wir uns nicht eingemischt h\u00e4tten, wenn wir nicht immer wieder aufgebaut h\u00e4tten, die ganze Zeit.<\/p>\n<p>Hier h\u00e4lt er inne, ersch\u00f6pft von all diesen Worten\u00bb.\n<\/p><\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"name\":\"Resources\",\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"name\":\"Hero Producteur\",\"type\":\"section\",\"props\":{\"width\":\"\",\"padding\":\"large\",\"style\":\"secondary\",\"media\":\"images\\\/home-header.jpg\",\"height_viewport\":true,\"header_overlay\":\"light\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/lessecrets.jpg\",\"media_advanced\":true,\"image_size\":\"cover\",\"media_background\":null,\"media_overlay\":null,\"height\":\"full\",\"animation\":\"slide-top\",\"image_position\":\"bottom-center\",\"image_fixed\":false,\"class\":\"\",\"overlap\":true,\"css\":\"\\\/*.uk-grid {\\n    background: url(wp-content\\\/uploads\\\/home-header-splash.png) 50% 50% no-repeat;\\n    background-size: contain;\\n    padding: 135px 0;\\n}*\\\/\\n.uk-grid {\\n    float:right;\\n    \\\/*background-color: #212121;*\\\/\\n    background-color: rgba(33,33,33,.7);\\n    background-size: contain;\\n    padding: 75px;\\n    }\",\"vertical_align\":\"bottom\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_width\":\"1920\",\"header_transparent_noplaceholder\":false},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"row\",\"props\":{\"class\":\"\"},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"width_medium\":\"1-1\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"div\",\"title_style\":\"h2\",\"content\":\"\n\n<p>DIESE LEUTE, DIE HIER MIT SO VIEL<br \/>LEIDENSCHAFT UND MUT ARBEITEN,<br \/>VERDIENEN UNSERE BEWUNDERUNG<br \/>UND VERDIENTEN ES, VON DEN STEUERN<br \/>BEFREIT ZU WERDEN<\\\/p>\",\"css\":\".el-element {text-transform:uppercase;font-weight:bold;letter-spacing:4px}\"}},{\"name\":\"\",\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"margin\":\"small\",\"content\":\"\n\n<p>Napoleon, 16. 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Das ist nicht mehr nat\\u00fcrlich, das ist hergestellt. Alles wurde von uns erschaffen und nur dank uns h\\u00e4lt es auch; es ist kein Abhang mehr, es ist eine Konstruktion, es ist ein Turm, es ist die Vorderseite einer Festung. \\u2026 Seit uralten Zeiten, seit wir existieren, seit den R\\u00f6mern und den M\\u00f6nchen, seit alten Zeiten, seit uralten Zeiten; es wird hier immer noch Abtei genannt, es gibt den Wein der \\u00c4btissinnen, es heisst Priorei, lauter Namen und Werke aus dieser Zeit. Und schaut doch diese Mauern an, Mauern soweit das Auge reicht, soweit der Blick von oben nach unten, von links nach rechts schweift. Wie viele sind es?\\n\\nSie waren n\\u00f6tig, ohne sie w\\u00e4re die Erde abgerutscht. Man hat also eine erste Mauer gebaut, dann eine zweite, dann noch eine, und dann zehn, und hundert und dann tausend, zuerst am Seeufer, darauf sind sie aufgestiegen, mit unseren M\\u00f6glichkeiten gestiegen bis zum Himmel, und wenn sie noch weiter h\\u00e4tten klettern k\\u00f6nnen, h\\u00e4tten sie es getan \\u2026 Seit alten Zeiten, von allem Anfang an, von Jahr zu Jahr: die R\\u00f6mer, die M\\u00f6nche, die Menschen in Roben, die Menschen in Hosen, weitere und immer weitere, und dann unsere Urgrossv\\u00e4ter, die Grossv\\u00e4ter, dann unsere V\\u00e4ter, und dann wir: wiederaufbauen und st\\u00e4ndig wiederaufbauen, unterhalten, nochmals zementieren; jedes Jahr Erde auf dem R\\u00fccken nach oben tragen, mit Tragk\\u00f6rben den ganzen Hang erklimmen; nachschauen, wo es geplatzt ist, wo der Berg nach vorne dr\\u00fcckt, da wo der Stein nachgibt, wo er Risse hat; und L\\u00f6cher stopfen, Risse ausbessern, den Berg zur\\u00fcckdr\\u00e4ngen, sicherstellen, dass es trotzdem h\\u00e4lt, dass es erhalten bleibt \\u2013 vielleicht h\\u00e4lt es seit zweitausend Jahren, aber es h\\u00e4tte nicht gehalten, wenn wir uns nicht eingemischt h\\u00e4tten, wenn wir nicht immer wieder aufgebaut h\\u00e4tten, die ganze Zeit.\\n\n\n\\nHier h\\u00e4lt er inne, ersch\\u00f6pft von all diesen Worten\\u00bb.\\n\",\"text_color\":\"muted\",\"text_align\":\"justify\",\"column\":\"1-2\",\"dropcap\":false,\"column_divider\":false,\"block_align\":\"center\"}}]}]}]}],\"version\":\"2.4.11\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIESE LEUTE, DIE HIER MIT SO VIELLEIDENSCHAFT UND MUT ARBEITEN,VERDIENEN UNSERE BEWUNDERUNGUND VERDIENTEN ES, VON DEN STEUERNBEFREIT ZU WERDEN Napoleon, 16. Mai 1800 Die 3 Sonnen Dieser waadtl\u00e4ndische Weinberg im Herzen des Lavaux, zwischen Lausanne und dem Schloss Chillon, z\u00e4hlt &#8211; zusammen mit dem Calamin \u2013 zu den renommiertesten Herkunftsbezeichnungen des Kantons. 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