{"id":939,"date":"2019-03-03T15:39:16","date_gmt":"2019-03-03T15:39:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dezaley.ch\/histoire\/"},"modified":"2021-05-11T09:13:56","modified_gmt":"2021-05-11T09:13:56","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dezaley.ch\/de\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Die Geschichte des D\u00e9zaley<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Eine Jahrhunderte alte Weinbautradition<\/p>\n<\/div>\n<h2>EINE JAHRHUNDERTE ALTE WEINBAUTRADITION<\/h2>\n<div>Im 12. Jahrhundert hatte der aus dem Burgund stammende Guy de Malagny, Bischof von Lausanne, das Bauchgef\u00fchl, dass die Abh\u00e4nge des D\u00e9zaley ein exzellentes Terroir f\u00fcr den Anbau von Reben sein k\u00f6nnte. Im Jahre 1141 schenkte er das Land den Zisterzienser M\u00f6nchen mit der Auflage, die steilen Abh\u00e4nge zu roden, um sie als Rebland nutzbar zu machen. Es brauchte jedoch noch Geld und ein paar Zugest\u00e4ndnisse, damit die M\u00f6nche die enorme Arbeit in Angriff nahmen, welche auch den Einsatz der lokalen Bev\u00f6lkerung erforderte: beim Roden und der Terrassierung der Abh\u00e4nge, dem Bau von Mauern, die bis zum Himmel reichen, bei der Umgestaltung des Terrains, der Bearbeitung der B\u00f6den und dem Anbau der Reben. So entstanden die Domaines des Clos des Abbayes (im Besitz des Klosters Montheron) und des Clos des Moines (im Besitz des Klosters Haut-Cr\u00eat). In der schweren Arbeit f\u00fcr die M\u00f6nche und mit den M\u00f6nchen erlernten unsere Vorfahren das Winzerhandwerk und entwickelten die Liebe zum Wein, wie sie es uns weitergegeben haben. Im Jahre 1536 \u00fcbernahmen die Herren von Bern das Zepter. Sie brachten den Erwachsenen die Reformation, den Kindern die Schule.<br \/>\nIm Rahmen der S\u00e4kularisierung des kirchlichen Eigentums wurden das Clos des Abbayes an die Stadt Lausanne abgetreten und das Clos des Moines vom Landvogt von Oron bewirtschaftet. W\u00e4hrend der Berner Herrschaft werden die Rebberge des Landvogts durch Wein-Inspektoren kontrolliert \u2013 jene im Besitz von Privaten durch die Confr\u00e9rie des Vignerons von Vevey, welche den Rebbau f\u00f6rderte und Wesentliches zu dessen Verbesserung beitrug. Seit dem 18. Jahrhundert nimmt die Landschaft mehr und mehr die heutige Form an, einhergehend mit einer Vervielfachung der terrassierten Weinberge.<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/Moulins_de_Rivaz_par_Jean-Antoine_Linck_huile_sur_toile_fin_XVIIIIe_si%C3%A8cle.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<blockquote>\n<p>1797, bei einem Halt im D\u00e9zaley, ist Napoleon vom Anblick dieser h\u00e4ngenden G\u00e4rten \u00fcberw\u00e4ltigt und graviert ein paar ber\u00fchrende Worte in einen Stein, der seither seinen Namen tr\u00e4gt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/LA-SEFUNDA-CAMPA%C3%91A-N%C2%BA-110018.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p>Das 18. Jahrhundert ist gepr\u00e4gt von Fortschritt und neuen gar revolution\u00e4ren Ideen. Die herrschende Klasse interessiert sich f\u00fcr die Industrie und beginnt, ihre L\u00e4ndereien zu verkaufen. Die Bewohner der Region packen diese Chance und erwerben weitere Terroirs, welche nach und nach die anderen Kulturen ersetzen. 1797, bei einem Halt im D\u00e9zaley, ist Napoleon vom Anblick dieser h\u00e4ngenden G\u00e4rten \u00fcberw\u00e4ltigt und graviert ein paar ber\u00fchrende Worte in einen Stein, der seither seinen Namen tr\u00e4gt. Mit der Unterst\u00fctzung Frankreichs machen die Waadtl\u00e4nder ein paar Monate sp\u00e4ter die Revolution auf ihre eigene Art und werden 1803 zu einem selbst\u00e4ndigen Kanton. Das Clos des Moines wird noch im selben Jahr von der Stadt Lausanne erworben. Im 19. Jahrhundert, im Zuge der Aufteilung der Kirchgemeinden, f\u00e4llt das D\u00e9zaley der Gemeinde Puidoux zu.Nun fehlten nur noch Strassen und Wege, um mit Fahrzeugen ins heutige D\u00e9zaley zu gelangen. Seit der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts beunruhigten die fortschreitende Verst\u00e4dterung des Gebietes lokale Beh\u00f6rden, welche die Landschaft sch\u00fctzen und den Rebbau erhalten wollten. Als Reaktion auf ein Immobilienprojekt in unmittelbarer N\u00e4he des Tour de Marsens legt der Kanton Waadt im Jahre 1949 den ersten Plan f\u00fcr eine Schutzzone vor, ein Servitut, welches 100 Hektaren mit einem Bauverbot belegte. Seit den 60er-Jahren verlangt die Gemeinde Puidoux einen Zonenplan, um die Weinberge sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Man erinnert sich an die Volksinitiative aus dem Jahre 1977, aufgrund deren Annahme das Lavaux in der Waadtl\u00e4ndischen Verfassung als Schutzgebiet verankert wurde, und seit dem 28. Juni 2007 zum <strong>Weltkulturerbe der UNESCO z\u00e4hlt.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<h2>AOC D\u00e9zaley Grand Gru<\/h2>\n<div>Eine lange Weinbautradition, ein einzigartiges Terroir!<\/div>\n<h2>EIN EINZIGARTIGES TERROIR<\/h2>\n<div>Die Gletscherwanderungen formten die Rebberge des D\u00e9zaley und lagerten zwischen den B\u00e4nken aus Nagelfluh (= Felsen aus mit nat\u00fcrlichem Zement zusammengehaltenem Rundgestein) Mor\u00e4ne-R\u00fcckst\u00e4nde ab, wodurch ein ton- und kalkhaltiger Boden entstand, der dem Wein seine charakteristische F\u00fclle verleiht. In der im Jahre 2004 durchgef\u00fchrten Studie \u00fcber die waadtl\u00e4ndischen Weingebiete wird das Terroir des Lavaux als \u00abkomplexes Gebilde aus Mor\u00e4ne und Molasse\u00bb charakterisiert und dabei die Steilh\u00e4nge des D\u00e9zaley (\u00abmit einem gradlinigen weder konvexen noch konkaven Profil\u00bb), welche die Grenze zwischen dem Osten und dem Westen des Lavaux bilden, besonders erw\u00e4hnt. In diesem Gebiet mit seinen speziell steilen H\u00e4ngen ist es den Winzern durch die Nutzung der nat\u00fcrlichen Mor\u00e4ne und durch die seit Jahrhunderten immer wieder Instand gehaltenen Rebberge gelungen, die B\u00f6den auf den in einem Abstand von 3 Metern aus Konglomerat oder b\u00fcndigem Steinzeug angelegten Pflanzst\u00fccken bis in eine Tiefe von \u00fcber 1,5 m zu verdichten. Man glaubt, dass man riesige Blumenkisten auf den Balkons des Mont-P\u00e9lerin und des D\u00e9zaley sehe, oder, dass es sich um h\u00e4ngende G\u00e4rten handle. Dank diesem Ph\u00e4nomen verbinden sich die Vorteile des Abhangs mit der thermischen Wirkung der Mauern und Felsen und mit den in \u00fcberraschender Tiefe vorhandenen Wasser-reserven der B\u00f6den, was zu einer kraftvollen Vegetation f\u00fchrt und eine fr\u00fchzeitige Reifung erm\u00f6glicht.<\/div>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/Photo-19.02.19-17-44-501.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<blockquote>\n<p>    Die Terroirs des D\u00e9zaley und des Calamin verf\u00fcgen \u00fcber einzigartige Qualit\u00e4ten, die mit keinem anderen Boden und\/oder Klima im Kanton vergleichbar sind.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img src=\"\/wp-content\/uploads\/Photo-19.02.19.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Quintessenz aus der Detailanalyse der geologischen Merkmale der B\u00f6den:<br \/>\nIn dieser Untersuchung, welche sich \u00fcber 50 % der Gesamtfl\u00e4che des Kantons erstreckte, wurden 20 verschiedene Profile definiert. Die Trauben aus dem D\u00e9zaley- und dem Calamin-Gebiet (Profil DEZAL 01 bis 06 \/ Profil CALAM 01 und 02 der Bodenuntersuchungen) gedeihen aus geologischer Sicht effektiv auf klar definierten, ganz besonderen Terroirs, welche \u00fcber einzigartige Qualit\u00e4ten verf\u00fcgen, die mit keinem anderen Boden und\/oder Klima im Kanton vergleichbar sind. Diese Steilh\u00e4nge, auf welchen die Sonne jeden Rebstock bis zum Fuss bestrahlen kann, ohne vom Schattenwurf der Nachbarpflanze beeintr\u00e4chtigt zu werden, wurden mit unz\u00e4hligen Steinmauern befestigt, welche das Sonnenlicht und die W\u00e4rme speichern. Hinzu kommt die R\u00fcckstrahlung des Sonnenlichts durch den See. Daraus resultiert ein Mikroklima, ein nat\u00fcrlicher Ofen, welcher die Reifung der Trauben f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Diese Cru verdanken ihre besondere Qualit\u00e4t aber nicht nur der gleissenden Sonne. Des nachts kommt eine weitere Besonderheit des lokalen Klimas ins Spiel: Die Bise des D\u00e9zaley, ein kalter, trockener, bissiger b\u00f6hig blasender Wind, der die Rebst\u00f6cke abk\u00fchlt und so den Reifungsprozess verlangsamt. Die Trauben erhalten auf diese Weise ihr ganzes Aroma und, dank dem verl\u00e4ngerten Reifeprozess, k\u00f6nnen daraus Weine mit hoher Komplexit\u00e4t vinifiziert werden. Dieses kontrastreiche Klima erm\u00f6glicht die Entwicklung eines rassigen Weins, der durch seinen r\u00f6st- und rauchbetonten Charakter, durch seine Geschmackspalette von Mandeln, Honig und Caramel und durch seine subtilen Noten von Blumen und Fr\u00fcchten besticht. Dank diesem Terroir k\u00f6nnen die Weinbauern eine grosse Vielfalt von Weinen entwickeln, in welche ihr pers\u00f6nlicher Stil, ihre Philosophie, ihre Vinifizierungsmethoden, ihre Vorlieben und \u00dcberzeugungen offenbar werden. Aus dem D\u00e9zaley entstehen die D\u00e9zaleys, die sich durch spezifische Eigenheiten unterscheiden.\n<\/p><\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"name\":\"About\",\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"name\":\"banner-avec-zone\",\"type\":\"section\",\"props\":{\"width\":\"\",\"padding\":\"large\",\"style\":\"secondary\",\"media\":\"images\\\/home-header.jpg\",\"height_viewport\":true,\"header_overlay\":\"light\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/Histoire.jpg\",\"media_advanced\":true,\"image_size\":\"cover\",\"media_background\":null,\"media_overlay\":null,\"height\":\"percent\",\"animation\":\"slide-top\",\"header_transparent\":\"light\",\"image_position\":\"center-center\",\"image_fixed\":false,\"class\":\"\",\"overlap\":true,\"css\":\"\\\/*.uk-grid {\\n    background: url(wp-content\\\/uploads\\\/home-header-splash.png) 50% 50% no-repeat;\\n    background-size: contain;\\n    padding: 135px 0;\\n}*\\\/\\n.uk-grid {\\n    float:right;\\n     \\\/*background-color: #212121;*\\\/\\n    background-color: rgba(33,33,33,.7);\\n    background-size: contain;\\n    padding: 75px;\\n    }\",\"vertical_align\":\"\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_width\":\"2560\",\"header_transparent_noplaceholder\":false},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"row\",\"props\":{\"class\":\"\"},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"width_medium\":\"1-1\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"div\",\"title_style\":\"h1\",\"css\":\".el-element {text-transform:uppercase;font-weight:bold;letter-spacing:3px}\",\"content\":\"\n\n<p>Die Geschichte des D\\u00e9zaley<\\\/p>\"}},{\"name\":\"\",\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"margin\":\"small\",\"content\":\"\n\n<p>Eine Jahrhunderte alte Weinbautradition<\\\/p>\",\"text_style\":\"lead\",\"animation\":\"slide-bottom\",\"css\":\".el-element {font-size:14pt}\"}}]}]}]},{\"name\":\"\",\"type\":\"section\",\"props\":{\"style\":\"default\",\"width\":\"large\",\"vertical_align\":\"middle\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_top\":false},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"row\",\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"width_medium\":\"1-1\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h2\",\"content\":\"EINE JAHRHUNDERTE ALTE WEINBAUTRADITION\",\"title_style\":\"h5\",\"text_align\":\"center\"}},{\"name\":\"\",\"type\":\"divider\",\"props\":{\"divider_element\":\"div\",\"divider_style\":\"icon\",\"maxwidth\":\"medium\",\"block_align\":\"center\"}}]}]},{\"name\":\"\",\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"2-3,1-3\"},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"width_medium\":\"2-3\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"name\":\"\",\"type\":\"text\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"column\":\"1-2\",\"content\":\"Im 12. 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