Auteur/autrice : admindez

Die Weltmeisterschaft der Tracassets

Auf dem steilen, kurvenreichen Feldweg von Creyvavers im Süden des Dorfes Epesses wird alle ungeraden Jahre ein ungewöhnliches Rennen ausgetragen: die Weltmeisterschaft der Tracassets. Bei diesem farbenprächtigen Wettkampf werden drei Kriterien bewertet: die Dekoration des Gefährts, die Geschwindigkeit und das Geschicklichkeitsfahren.

Die ersten Modelle des Tracassets wurden in den 1950er-Jahren in der Gegend von Perroy eingesetzt. Der Tracasset, eine typisch waadtländische Entwicklung, verbreitet sich sehr rasch in den steilen Rebbergen des Lavaux. Dieses erst vor kurzem entwickelte Fahrzeug hat einen ganz besonderen Antrieb: eine Kreuzung von Traktor- und Schiffsmotor. Der Tracasset hat drei Räder eine Lenkstange und eine Ladebrücke.

Le championnat du monde des tracassets

Le chemin pentu et tortueux de Creyvavers, au sud du village d’Epesses, accueille toutes les années impaires une course insolite, le Championnat du monde des tracassets. Cette compétition haute en couleurs comporte trois épreuves (décoration, vitesse et gymkhana).

Les premiers spécimens de tracassets sont apparus dans la région de Perroy, dans les années 1950. D’origine typiquement vaudoise, le tracasset s’est vite répandu dans les vignobles abrupts de Lavaux. Cette race assez récente est une mutation très particulière, croisement entre le tracteur agricole et la pétrolette d’antan. Le tracasset est muni de trois roues, d’un guidon et d’un pont arrière. Il sert notamment à déplacer du matériel dans les vignes sur des tronçons pentus. Certaines femmes, ne voyant pas leur mari revenir de la vigne en fin de journée, se… tracassaient.

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Die Rebhäuschen

Die aus Holz oder Backstein erstellten Rebhäuschen dienten als Geräteschuppen zu einer Zeit, als es noch keine motorisierten Fahrzeuge gab. Darin wurden zumeist zwei- bis dreizackige Hacken, «Fossoir» genannt, gelagert, mit welchen die Böden bearbeitet wurden. Der «Fossorier», im Ostschweizer Rebbau als Mannsgrab bezeichnet, entspricht 450 m2, einer Rebfläche, die ein Mann pro Tag bearbeiten kann.

Les capites

Construites en bois ou en maçonnerie, les capites servaient comme remises pour les outils, à une époque où les véhicules automobiles n’existaient pas. La plupart d’entre elles ont dû renfermer un fossoir, un type de hou à deux ou trois dents. Cet outil est à l’origine d’une unité de surface propre à Lavaux, le fossorier, qui correspond au travail au sol qu’un homme peut effectuer en une journée, soit 450 m2.

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Die Geschichte des Wassers

Mehrere Wasserläufe durchqueren das Lavaux von Norden nach Süden, um sich anschliessend in den Genfersee zu ergiessen. Dazu gehören in erster Linie die Lutrive und die Veveyse, welche die Grenzen dieses Weingebietes markieren.

Zwischen diesen beiden Flüssen finden wir von Westen nach Osten den Châtelard in der Nähe von Grandvaux, den Rio d’Enfer in Epesses, den Forestay von Chexbres in Rivaz und schliesslich die Salenche in St-Saphorin. In Ergänzung zu diesen kontinuierlich fliessenden Wasserläufen wurden die Rebberge des Lavaux manigfach drainiert, wobei die Abflüsse je nach Saison und Unwetter variieren.

Die Herkunftsbezeichnung AOC Dézaley Grand Cru steht ausschliesslich Weinen aus der Gemeinde Puidoux zu. Auch dieses Gebiet ist durch mehrere Wasserläufe begrenzt: im Westen durch den Chenalettaz, im Osten durch den Bach Forestay und im Süden durch den See.

Diese Ausstattung der Rebberge wird im Lavaux mit einer Reihe weiterer Massnahmen kombiniert (Bodenbeläge, Befestigungen mit Wellblech). All dies verhindert, dass das Wasser durch den Rebberg fliesst und dadurch den Erosions-Prozess wesentlich bremst.

Contact

Association Appellation Dézaley Grand Cru
Jean-François Chevalley
Président
Route du Treytorrens 1
1096 En Dézaley

info@dezaley.ch